9. Marsmission mit Hindernissen


Obwohl Erzfeind Fletcher im Gefängnis sitzt, läuft nicht alles glatt beim Start von Dr. Brockers Marsmission. Denn die Konkurrenz, die "Mars Space Association", beansprucht den Ruhm einer ersten bemannten Marslandung für sich. Als dann im Weltall die Triebwerke des Raumschiffs aussetzen, kommt Dr. Brocker ein grausamer Verdacht ....

 

Produktions-/Erscheinungsjahr: 1999

 


 

 

Jim, Uli, Tonja, Rex und Lisa sitzen zusammen mit Dr. Brimstone und Dr. Brocker im neuen Raumschiff (auch oft Raumgleiter genannt) Cannubis. Es sind noch 3 Minuten bis zum Start ihrer ersten Marsmission. Alle sind sehr aufgeregt. Jim am aller meisten. Wohl auch daher das er befürchtet sich bei seiner kleinen Schwester Amanda angesteckt zu haben und Windpocken zu bekommen. Gut 10 Sekunden vor dem Start bestätigt sich dann tatsächlich sein Verdacht. So das der Start um mehrere Tage verschoben werden muss. Damit scheint Jims Traum geplatzt zu sein, einmal in seinem Leben auf dem Mars zu landen.

 

Während er von seinem besten Freund Uli und Dr. Brocker getröstet wird, geht in den Bergen Perus ein Ferngespräch bei der MSA ein. In dem von dem verschobenen Raketenstart Dr. Brockers zu hören ist.

 

Einige Tage danach gelingt der Start der Cannubis.

Doch als sie Kurs auf den Mond nehmen, um sich von dessen Schwerkraft beschleunigen zu lassen, fallen alle Triebwerke aus. Laut Computer fliegen sie geradewegs auf den Mond zu und werden falls sie die Triebwerke nicht mehr neu starten können, in 2 Stunden darauf zerschellen. Das Team ist entsetzt und macht sich auf die schwierige Fehlersuche.

 

Dr. Brocker untersucht gemeinsam mit Dr. Brimstone die Treibstoffzuleitungen und den Tank bis zu Mitteldeck. Alles ist Ok. Daraufhin führt Dr. Brimstone eine EVA (Extra-Vehicular Activity, zu deutsch Außeneinsatz genannt) durch. Die Triebwerke 1 und 2 sind ok. Während der Untersuchungsarbeiten wird sein Versorgungskabel fast vollständig abgetrennt. Dank der Börniscicer Pistole gelingt es ihm mit letzter Kraft zur Schleuse zu kommen.

Rex bemerkt während dessen ein rotes Aufflackern auf "Bildschirm C", der alle Informationen über das Antriebssystem zur Verfügung stellt. Jedoch taucht der Fehler immer nur für eine Achtlesekunde auf, wie sich später herausstellt. Dr. Brimstone untersucht darauf hin auch die Treibwerke 3 und 4. Doch auch diese weißen keine Fehler auf.

 

Inzwischen näher sie sich dem Mond. Völlig unerwartet reaktivieren sich die Triebwerke und funktionieren wieder einwandfrei. Rex gelingt es gemeinsam mit Dr. Brimsstone diese so zu drehen das sie einen Kurs um den Mond und in Richtung Mars einschlagen können.

Kaum verlassen sie das Schwerefeld des Mondes folgt jedoch ein weiterer Schock.

Die Triebwerke fallen erneut aus.

 

Auch Uli und Dr. Brimstone haben inzwischen die Fehlermeldung "bemerkt". Man überlegt fieberhaft wie man diese sichtbar machen kann bis Lisa den Geistesblitz hat, den Bildschirm abzufilmen. Da man angeblich keine Videokamera an Bord habe, muss eine außen angebrachte Überwachungskamera ausgebaut werden.

 

Es klappt und die Fehlermeldung kann nun endlich gelesen werden. Diese besteht leider nur aus dem Satz: "Treibstoffzufuhr außer kraft!" Damit ist aber klar, das die Triebwerke in Ordnung sind.

 

Rex bekommt schließlich durch übersetzten der in Systemsprache gespeicherten Fehlermeldung heraus, das die Störung im Bereich der Tankleitung liegt, kurz bevor sie sich gabelt. Da diese Stelle im Mitteldeck und im damit schwer zugänglichen Bereich liegt, konnte der Fehler bislang nicht gefunden werden. Dr. Brimstone gelingt es diesmal gemeinsam mit Rex die Störung zu finden und zu beheben (auszubauen).

Ein Schwerkraft abhängiges Ventil, das sich ohne vorliegende Schwerkraft verschließt.

 

Auf der Erde fiel der Fehler nicht auf, da dort ja ebenfalls Schwerkraft existierte.


Erde-Mars-Mission Schema | Grafik: J. Nitzsche
Erde-Mars-Mission Schema | Grafik: J. Nitzsche

Schluss: 

Die Besatzung diskutiert über den Fortgang der Mission. Während Dr. Brocker umkehren möchte, wollen die anderen weiter zum Mars fliegen. Sie entscheiden sich dafür und freuen sich in einigen Tagen dort einzutreffen.


 © T@E |  RGU 150409