23. Heimkehr ins Ungewisse

The Black-Ship-Mission | Part 6


Dr. Brocker und seine ganze Crew freuen sich auf die Heimkehr. Doch so einfach geht das nicht: Ulis riesige Monster-Station "ilU 3001" zur Erde abzuschleppen ist eine technische Herausforderung.

Außerdem bricht unter den Menschen auf der "Illu" eine rätselhafte Krankheit aus und in ihrer Panik suchen sie Zuflucht auf den beiden Schleppern. Auch Jim und Dr. Brimstone scheinen sich schon angesteckt zu haben.

 

Produktions-/Erscheinungsjahr: 2006

 


Auf geht's. Zurück nach Hause. Wie wird es dort wohl aussehen?

 

Doch der Rückweg wird länger dauern als der Hinflug, denn man hat sich entschlossen die riesige ilU 3001 mitzunehmen. Man will sie in einem Orbit um die Erde "Parken" um die und ihre seltsame Fracht besser untersuchen zu können. Hierbei hat man sich entschlossen die ilu mithilfe der Pullovergeneratoren (auch Traktoremitter oder Traktorstrahler genannt) der beiden Penetranzen "abzuschleppen".

 

Dr. Brocker ist zusammen mit Fletcher auf der Penetranz 1 - Dr. Brimstone zusammen mit Jim und den anderen auf der Penetranz 2. Nach dem die Pull-Over-Generatoren konfiguriert und synchronisiert sind, werden diese aktiviert und alle sehen gespannt auf die Monitore. Aus den Tiefen des Alls kommt die riesige Raumstation langsam näher. Und so tritt man den Rückflug an.

 

Auf der Erde beziehen unterdessen, Tim Dorinel und Damaris Stellung in Dr. Brockers Weltraumüberwachungsstation im Haus auf der Landzunge.

 

Im All hat Lisa die Idee und den Wunsch, den Versuch zu starten und einen ersten Funkspruch in Richtung Erde zu schicken. 

 

Auf der Erde kommt einige Stunden Später tatsächlich eine Funknachricht an, jedoch zu stark verzerrt um sie zu entschlüsseln. 

 

Als Dr. Brimstone von dem Projekt Wind bekommt, gefällt im  dies überhaupt nicht, da man ihn erstens nicht informiert und zweitens Belanglosigkeiten übermittelt hat. So macht er sich sogleich daran eine weitere Botschaft hinterher zu schicken.

 

Einige Stunden später geht auf der Erde auch der zweite Funkspruch ein, jedoch genauso verzerrt.

Deutlich besser wird der Funkspruch an einer anderen stelle auf der Erde aufgefangen.

Erde-Jupiter-Saturn-Schema | The Black-Ship-Mission | Grafik: J. Nitzsche
Erde-Jupiter-Saturn-Schema | The Black-Ship-Mission | Grafik: J. Nitzsche

Wieder im All: Bemerken Dr. Brimstone und Jim wie sich Luken an der ilU öffnen, Menschen heraus kommen und damit beginnen sich an den Pull-Over-Leitstrahlen Richtung Penetranz 2 zu hangeln. Als sie in Reichweite der Penetranz kommen öffnet Brimstone deren Luken und die Menschen gelangen herein. Kaum haben sie die Atmosphärenschleuse passiert reisen sich die Neuankömmlinge die Helme von den Köpfen und ringen nach Luft.


Dr. Brimstone und Jim beschließen die Neuankömmlinge übergangsweise in den Frachtkammern Unterschlupf zu bieten.

 

Doch darin wollten diese nicht sehr lange bleiben, da die Luft in diesen noch schlechter sei als auf der ilU.

Voller entsetzen müssen Jim und Dr. Brimstone feststellen, dass sie alle Quarantäne-Bestimmungen außer acht gelassen haben. Womöglich haben die Neuankömmlinge eine Ansteckende Krankheit und sie haben sich nun auch schon an dieser angesteckt.

 

Im Haus auf der Landzunge unterdessen unterhalten bzw. diskutieren Tim, Dorinell und Damaris wie sie die Funknachricht filtern und hörbar machen können. Plötzlich zuckt Dorinell zusammen. Zwar meint er, dass er "eine Gewischt bekommen" hat, doch wollen ihm das die anderen nicht so recht glauben. Dennoch folgen sie ihm in die Küche. Dort hat Dorinell etwas erschreckendes zu berichten. Sie werden abgehört!

Dank Damaris Vorahnung wissen sie auch sofort, dass es Karpin gewesen sein muss. Da sie ihm aber auf jeden Fall nicht mehr trauen können beschließen sie einen eigenen Gegenplan auszuarbeiten.

 

Dr. Fletscher macht sich auf den Weg zur ilU um in Erfahrung bringen zu können, was die "ilUnianer" für eine Krankheit haben.

 

Dorinell zeigt den beiden anderen, dass er ein Kabel umgedreht habe. Und so können die drei im Haus auf der Landzunge nun ihre Spione abhören. Damit diese keinen Verdacht schöpfen lassen die "Landhäuser" ein altes Überwachungsband mit alten Tonaufnahmen laufen.

 

Fletcher ist in der ilU angekommen. Mit seinen Messgeräten hat er schnell das Problem gefunden. Es handelt sich nicht um eine Krankheit sondern...

 

Karpin geht zu Bett, doch bevor er einschläft fällt ihm doch etwas auf. An der Übertragung aus dem Haus von der Landzunge stimmt etwas nicht. Er meldet es sofort seinem Chef.

 

Fletcher berichtet von der ilU aus, dass es sich um Ozon handelt. Das Eiserz von Europa setzt Ozon frei.

Alle sind erleichtert.

 

Am Nächten Morgen bemerken die Landhäuser, dass sie keinerlei Geräusche mehr von ihren Spionen mehr empfangen. Die Spione müssen es bemerkt haben. Dorinell und Damaris mach sich auf den Weg und Tim bleibt zurück. Er sendet nun doch einen Funkspruch an die beiden Penetranzen. Doch dort kommt dieser nicht an. 

Erde-ilU-Schema | Grafik: J. Nitzsche
Erde-ilU-Schema | Grafik: J. Nitzsche

Denn zwischen beide Punkte schiebt sich ein Starkes Magnetfeld, das die Funkübertragung unterbricht.

Es ist die Karakalpaka. Fletcher, der gerade die ilU wieder verlassen hat und auf dem Rückweg zu den Penetranzen ist, erlebt eine Böse Überraschung, denn die Karakalpaka hat die Traktorstahlen der Penetranzen unterbrochen. Und so taumelt Fletcher durchs all, bis er ein Raumschiff vor sich sieht und sich daran festhält. Nichts ahnend dass es die Karakalpaka ist.

 

Karpin und Krewtov, die Beiden Bösewichter die die Karakalpaka steuern erleben gleichzeitig ebenfalls eine Überraschung. Dorinell und Damaris konnten unbemerkt an Bord gelangen und übernehmen nun das Steuer.

Die beiden Bösewichter sperren sie in die Gefangenenzelle.

 

Wie das wohl weiter geht. Doch halt! Etwas kommt noch!

Ein Countdown beginnt von 10 Minuten rückwärts zu zählen. Irgendetwas soll abgeschossen werden.

Aber was kann das nur sein?


 

Anmerkung für Wissenschaftliche Abweichung:
Den Rücktransport der ilU zur Erde mit Traktoremitter zu bewältigen ist unlogisch und ineffizient.
Es dient wohl nur zur künstlichen Bereicherung der Hörspielserie.
Anstelle mit Traktorstrahlung die ilU abzuschleppen hätte man auch die beiden Penetranzen in die ilU aufnehmen und sich auf den Heimweg machen können.

 

Anmerkung zur Authentizität der Episode:
Bereits seit der 15. Episode begann der Handlungsablauf zu hinken und an Glaubwürdigkeit zu verlieren.
Dies setzt sich leider auch in der 23. Episode fort. Die Aussagen wirken aneinander gereiht und gestellt.
Auch ist der Ablauf nur so übersättigt von Wissenschaftlichen Abweichungen.


Schließlich fügt man noch 2 neue Charaktere ein.

Diese scheinen auf dem Ersten Blick Gegner zu sein und verhalten sich dementsprechend.
Später wird aber eine Zusammenarbeit mit Fletscher und schließlich auch mit Dr. Brocker bekannt.
Somit waren diese von Anfang an Verbündete und auch Dr. Brocker wusste darüber Bescheid.

Was die klassische Rolle als Gegner in Mitleidenschaft zieht.


 © T@E |  RGU 150409