6. Auf der dunklen Seite des Mondes

Band 6 - Jim Dunlap und die Großes Mondmission


Dr, Brocker soll mit seinen Freunden ein wertvolles Gestein vom Mond holen: Lunarit.

Doch der hinterhältige Fletcher versucht alles,

um es ihnen wegzuschnappen. schließlich haben die Freunde nur noch eine Chance: Sie müssen Jims verwegenen Plan in die Tat umsetzen...

 

Produktions-/Erscheinungsjahr: 1997

 


Vorgeschichte:

Mrs. Margarete ist zu tiefst besorgt. Dr. Brocker meint aber nicht länger mit dem Start warten zu können, da er befürchtet, wieder verfolgt zu werden.


Die Episode:

Zusammen mit Jim und Rex startet Dr. Brocker in einem kleinen Raumschiff zum Mond.

Tonja und Uli müssen im Haus auf der Landzunge bleiben, um das Manöver zu überwachen und sich zusammen mit Mrs. Margarete um den Haushalt zu kümmern.

 

Während einer Lagebesprechung im Raumschiff ertönt ein Alarm. Der Bordcomputer meldet eine zusätzliche Wärmequelle im Versorgungsmodul. Jim und Rex haben einen Verdacht und auch Dr. Bocker braucht nicht lange zu suchen um die Ursache festzustellen. Es ist Lisa, in einem veralteten Raumanzug. Dr. Brocker ist stinksauer. Lisa versucht sich zuerst zu verteidigen. Lenkt dann jedoch ein und verspricht, alles zu tun womit sie Dr. Brocker beauftragt.

 

Episode 6:

Das Raumschiff hat die Atmosphäre der Erde und dessen Schwerkraft verlassen.

Um kleineren Störfaktoren wie Kometen oder Weltraummüll zu entgehen muss der Radarschirm ununterbrochen im Auge behalten werden. Dazu wechseln sich Dr. Brocker mit Jim alle 4 Stunden mit Lisa und Rex ab. Als diese wieder einmal an der Reihe sind, taucht ein kleiner Punkt auf dem Radar auf. Schnell wird klar, das es sich nicht um einen kleinen Gesteinsbrocken oder um Weltraummüll handelt. Es kann nur heißen, sie werden wieder von einem Raumschiff verfolgt. 

 

Um die Verfolger abzuschütteln schaltet Dr. Brocker den Störradar ein. Prommt verschwindet das Radarsignal von dem Radarschirm des verfolgenden Raumschiffes, das von niemand anderem gesteuert wird als von Fletcher und seiner Komplizin. Diese schalten daraufhin auch ihren Störradar ein und verschwinden damit auch vom Radar Dr. Brockers Raumschiffes.

 

Auf der Erde halten unterdessen Uli und Tonja die Stellung im Haus auf der Landzunge zusammen mit Mrs Margarete. Dort öffnet Tonja gerade die Post an Dr. Brocker. Darunter ist auch das Jahrbuch Wissenschaftlicher Veröffentlichungen über Geologie und Mineralogie.

Dr. Brocker zeigt seinen jungen Mitarbeiter eine der genausten derzeit vorhandenen Mondkarten. Darauf sind jede Menge Krater eingezeichnet unter denen sich auch solche befinden, in denen man schon früher große Mengen Lunarid gefunden hat. Ohne damals jedoch von der hohen Bedeutung und Wertigkeit zu wissen. Lisa deutet an, dass diese wie Vulkankrater aussähen. Dr. Brocker gibt ihr recht, erklärt jedoch auch das man nicht davon ausgehe, dass es sich früher ein Mal um richtige Vulkane gehandelt haben könnte. Wahrscheinlicher ist, dass an diesen Stellen Meteoriten eingeschlagen haben, da der Mond kein bzw. nur ein zu schwaches Magnetfeld und darum auch kaum Atmosphäre besitzt. Das ist auch der Grund weswegen es keinen Wind gibt, der die Unebenheiten wieder begradigt.

 

Um das Lunarid zu finden hat Dr. Brocker außerdem einen Detektor mit an Bord. Dieser misst die Phosphoreszenz des Gesteins, in dem er selbst ein phosphoreszierendes Licht ausstrahlt und die einstehenden Ruflektionen auswertet.

 

In Fletchers Raumschiff geht zur gleichen Zeit ein Funkspruch ein. Ein weiterer Komplize, genannt Mafjoso, hat das Jahrbuch ebenfalls erhalten und einen Aufsatz über Dr. Brockers Wissenschaftskollegen Emorald Watson gefunden und gelesen. Dieser bringt die drei auf Dr. Brockers Spur. 

Auch Tonja informiert Dr. Brocker darüber. Der ist entsetzt und versucht sofort Emorald anzufunken. Dieser ist jedoch nicht zu erreichen. Doch durch den Funkspruch kann Fletcher Dr. Brocker ein weiteres Mal orten.

 

Tonja und Uli können Dr. Brocker gerade noch über das fremde Raumschiff informieren bevor diese im Mondschatten verschwinden und der Kontakt abreißt.

Lunarid-Mission Erde-Mond-Schema | Grafik: J. Nitzsche
Lunarid-Mission Erde-Mond-Schema | Grafik: J. Nitzsche

Von nun an sind sie auf sich allein* gestellt und in dem Wissen bald von Fletcher "besucht" zu werden.

Doch vorerst heißt es sich auf die Landung zu konzentrieren und die unvergesslichen Momente zu genießen. Dazu schwenkt am das Raumschiff auf eine Elliptische Bahn, durch die man sich immer weiter dem Mond nähert und schließlich darauf landen kann. 

 

Die Landung in der nähe des ergiebigsten Kraters gelingt und man zieht sich an die Mondoberfläche zu betreten. Der Krater liegt auf der Erde abgewandten Seite des Mondes, die auch die Dunkle Seite des Mondes genannt wird, auch wenn auf ihr durchaus die Sonne scheint. 

 

Doch da es noch Nacht ist legt man sich erst ein Mal Schlafen und wartet auf den Morgen des nächsten Tages. 

 

Dr. Brocker steigt zusammen mit Rex und Jim in ihre Raumanzüge. Rex überprüft noch einmal die Sauerstoffgeneratoren und Jim die Batterien des Mond-LKWs. Nachdem man auch sichergestellt hat, dass die Raumanzüge dicht sind betritt man die Mondoberfläche. Lisa bleibt vorerst im Raumschiff um die Stellung und das Radar im Auge zu behalten. Um keine böse Überraschung zu erleben beschießt man die Funkfrequenz zu wechseln. Mit dem Mond-LKW fahren die drei in den nahegelegenen Mondkrater und wirbeln dabei eine große Menge Staub auf. Die Staubwolke wird sogar so dicht, das man beschließt diese als Schutz gegen Fletcher zu verwenden. Während der Fahrt grübeln die drei über Fletchers Motive und stellen die Vermutung auf, Fletcher könnte das Lunarid noch nicht gesehen haben.

 

Während eines Funkgespräches mit Lisa taucht Fletcher wieder auf. 

Dieser beobachtet die drei im Krater, per Fernglas, kann sie aber wegen der Staubwolke nur schemenhaft sehen. Auch glaubt er nicht, das sie ihn schon entdeckt haben. Während dessen beladen diese den LKW mit einem bislang wertlosen Mondgestein um Fletcher reinlegen zu können. Als der LKW fast voll ist landet Fletcher neben ihnen und zwingt sie das Gestein bei ihm einzuladen. Als er Dr. Brockers Detektor findet und ihn einschaltet schlägt dieser wie wild aus. Dieser glaubt den Fake und zeigt Dr. Brocker eine Tonbandaufnahme mit der er ihn orten konnte. Um ihnen die die Chance zu verderben weiteres wertvolles Mondgestein zu finden zerstört er ihren Detektor.

 

Nach dem Fletcher wieder abgeflogen ist kehren die drei zum Raumschiff zurück, machen Pause und trinken Milch. Danach machen sie mich mit einem Ersatz-Lunarid-Detektor noch einmal auf die Suche und finden tatsächlich in einem weiteren Krater Lunarid.

 

Schluss:

Auf dem Rückflug wird Dr. Brocker von Emorald Watson kontaktiert, der im den Grund der Veröffentlichung über das Lunarid im Jahrbuch für Geologie und Mineralogie. Dies war die Bedingung der Regierung um Dr. Brockers Luft- und Weltraumforschungen zu unterstützen.

Nun kann Dr. Brocker sowohl Zusatz Raumschiffe, Waffen, Wissenschaftler als auch Geld verfügen so viel er benötigt.  

 

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*Wissenschaftlicher Fehler


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