14. Abgründe am Abendstern


Ein großes Ziel für das Weltraum-Team:

Die Erforschung der Venus! Doch auf dem faszinierenden "Abendstern" herrschen lebensfeindliche Bedingungen: Mehr als 400 Grad Hitze und ein Luftdruck, in dem jedes irdische Lebewesen sofort zerquetscht würde. Für eine gelingende Mission sucht Dr. Brocker daher ausgerechnet Fletchers Hilfe! Ob das eine gute Idee ist?

 

Produktions-/Erscheinungsjahr: 2001

 


 

 

Vorgeschichte:

Fletscher hat Dr. Brocker wieder zurück in die sichtbare "Realität" gebracht und sich damit dessen Vertrauen verdient.

Das Team kann beides immer noch nicht so recht fassen.

 

Hauptgeschichte:

Auch nicht darüber, dass Dr. Brocker, Dr. Fletcher als Dank mit zur Venus nehmen will. Und auch Dr. Brimstone ist strickt dagegen.

 

Noch hat das Team etwas Zeit, so das man in einer unterirdischen Konstruktionshalle die Landefähre Karasko besichtigt. Man unterhält sich auch über die Venus und deren "Wetter- und Lebensbedingungen".

(Trivia: Bei 03:23 erwähnt Rex, das die Venus der Erde vor ein paar Milliarden Jahren durchaus hätte ähnlich aussehen können.) Doch mitten in die Vorstellung platz erneut Fletcher und beginnt Dr. Brocker mit den Möglichkeiten seiner eigenen Landefähre "Honig um den Bart zu schmieren". Was alle vor Wut aufschäumen, Dr. Brocker aber noch mehr an Fletcher glauben lässt.

 

Einige Tage Fährt Dr. Brocker nach St. Pölten um sich Fletschers Landefähre, die Salzburg 2 anschauen zu können.

Bei einer anschließenden Teambesprechung im Haus auf der Landzunge stellt man fest, dass die Salzburg 2 zu groß ist um gemeinsam mit der Karasko in die Ladekammern der Cannubis zu passen. Die darauf hin aufgeflammte Hoffnung, Fletcher doch nicht mitnehmen zu müssen, verpufft schnell wieder. Denn Dr. Brocker hat Fletcher gebeten ein kleineres Nachfolge Modell, die Insbruck 3 zu bauen. Dr. Brocker scheint nur noch ein Problem mit dem Namen der Landefähre zu haben. So wird das Nachfolgemodell der Salzburg 2 eher Salzburg 3, als Insbruck 3 heißen. Dr. Brocker lässt sich nicht umstimmen. Seinerseits gelingt es ihm ebenfalls nicht, sein Team von der Ergebenheit und "Echtheit" Fletchers zu überzeugen. Dies beschließt wachsam zu sein.

 

Unterdessen hört man Fletcher in einer unterirdischen Konstruktionshalle über eine Chemische Verbindung zu sprechen. Nihilin. Er scheint irgendetwas in diesem Zusammenhang zu planen und räumt seinem Vorhaben dabei eine recht große Erfolgschance ein. Dem Zuhörer wird hier bereits klar, dass Fletcher nicht so "zahm" ist, wie er immer angibt zu sein.

 

Einige Zeit später trifft Dr. Brocker - Fletcher bei den letzten Startvorbereitungen. Letzterer belädt die Cannubis soeben mit einer kleinen Anzahl zusätzlicher technischer Geräte. Darunter auch einem Laptop. Auch von Fletschers Frage, ob das Raumschiff Videoüberwacht ist, ist Dr. Brocker nicht überrascht und lässt ihn bedenkenlos einladen und zusteigen. Er freut sich das Fletchers "Brigenze" (eine weitere, falsche Bezeichnung der Salzburg 3) mit an Bord ist.

 

Der Start verläuft reibungslos. Und während das Raumschiff den Orbit verlässt und richtung Mond fliegt um dessen Anziehungskraft zur zusätzliche Beschleunigung zu nutzen, bringt der Bordcomputer der Besatzung noch einmal die wichtigsten Informationen über den "Abendstern" nahe.

 

Als sich die Cannubis der Venus nähert versammelt Dr. Brocker sein Team, zu dem nun auch Fletscher zählt, um mit ihnen die Manöver noch einmal durch zu sprechen. Damit werden noch einmal die einzelnen Funktionsweisen der beiden Landefähren erläutert. Während die Karasko einfach senkrecht in die Verkaufsatmosphäre fällt und später von Bremsfallschirmen und einer Triebwerkszündung sanft landet. "Kullert" die Salzburg 3, die im übrigen fast eiförmig ist, der Venus entgegen und wird nur durch eine Triebwerkszündung abgebremst. Anschließen bewegen sich beide mit Rädern über die Venus hinweg. Was sich besonders bei der Salzburg 3, die Dr. Brocker jetzt Schlapwing nennt, seltsam anhört. Lisa und Uli sind der Auffassung sie können auch über die Oberfläche rollen, da sie ja fast eiförmig ist. Fletcher ist der Ansicht sie werde "das Ei des Columbus".

 

Zusammen mit Rex betritt Fletcher kurz darauf die Salzburg 3, die als erste Richtung Venus fliegt.

Kaum sind diese unterwegs, wird erneut klar, dass Fletcher nicht so ehrlich und friedlich ist wie er immer behauptet hat.

 

Auf der Cannubis zeigt Uli den anderen Teammitgliedern unterdessen ein Buch das er bei Fletscher gefunden hat.

Die Prophezeiungen des Anastasius von Kerben (Schreibweise?). Darin ist ein Vers angestrichen:

"Hüte dich vor Lieb und Neith, sonst verglühst du vor der Zeit." Doch ehe man sich mehr damit befassen kann, ist es Zeit für das zweite Team an Bord der Karasko zu gehen. Nur Lisa und Dr. Brimstone bleiben in der Cannubis zurück.

 

Die Salzburg 3 ist unterdessen weit in die Atmosphäre eingetaucht und setzt zur Landung an.

Fletcher beginnt Rex in seine Pläne einzuweihen. Er berichtet das 1886 Astronomen einen Mond der Venus entdeckten, merkt aber an das es sich dabei um optische Täuschungen handelte. Da sich damalige Teleskope für solch derart hellen Objekte wie die Venus noch nicht eigneten, entstand eine Ruflektion der Venus im menschlichen Auge und wurde zurück ins Teleskop geworfen. Doch Rex ist nur kurz beruhigt, denn Fletcher meint über die "Wahrheit" und über die Existenz des Mondes Bescheid zu wissen. Laut den Prophezeiungen des Anastasias von Kerben erscheint dieser alle 2,06 Jahre wenn er nahe genug an der Venus ist. Dies ermögliche die Chemische Verbindung Nihilin. Der Mond trage den Namen Neidt.

 

Auch die Karasko landet und beginnt über die Venus, genauer gesagt über die Vulkane namens "Pfannkuchen" zu fahren. Dr. Brocker lobt über Funk seinen 1. Assistenten Dr. Brimstone für eine weitere seiner Erfindung - Radioskopisches Glas. Dann beginnt das Team mit Gesteinsproben und Atmosphären Messungen.

 

Zurück in der Salzburg 3 fährt Fletcher mit seinen Erläuterungen fort. Laut seinen Forschungsergebnissen ist die Wahrscheinlichkeit, auf der Venus Spuren des Mondes zu finden. Ähnlich wie Ebbe und Flut Hinweise auf den Erdenmond sind. Er erhofft sich auch Nihilin zu finden. Jetzt wird klar, warum er seine Landefähre mit zusätzlicher Technik ausgestattet hat. Er aktiviert den Nihilin-Detektor und das Gerät beginnt merkwürdige Geräusche von sich zu geben.

 

Auf der Karasko hat man soeben die geplanten Messungen und die Probenahme abgeschlossen und steigt nun wieder etwas auf. Alle bewundern durch die Fenster den Sonnenuntergang bis Uli etwas bemerkt.

 

Dr. Brimston unterhält sich während dessen mit Lisa zum Thema Glauben. Dr. Brimstone hat über die vergangene Zeit zu Gott gefunden. Lisa scheint sich aber noch nicht so recht damit identifizieren zu können.

 

Rex und Fletcher sind immer noch mit der Probenahme beschäftigt.

 

Auf der Karako bemerkt man einen Vulkanausbruch und versucht dem Entferno zu entkommen.

Da es Probleme mit dem Antrieb gibt setzt man einen Funkspruch an die Kanubis ab, in der Hoffnung diese werde die Salzburg zu deren Rettung losschicken. Dr. Brimstone hat das auch vor, nur erlebt er dabei eine böse Überraschung. Fletcher ist so sehr mit dem Einsammeln seiner Proben beschäftigt, wobei er ein großes Geschäft wittert, das er eine Rettungsaktion ablehnt.

 

Auf der Karasko muss man feststellen das der Antrieb nicht mehr zu retten ist. Zudem beginnt man erneut Richtung Venus zu sinken, da offensichtlich auch die Bremsfallschirme beschädigt wurden.

 

Dr. Brimstone und Lisa sind über Fletchers Ablehnung entsetzt und wütend.

Lisa hat kurz darauf einen Geistesblitz wie die Karasko gerettet werden kann:

Normalerweise ist die Canubis nicht für eine Landung auf der Venus ausgelegt, doch durch eine hohe Rotation um die eigene Achse und dem Aufsprühen von Wasser auf die Schutzschilde, gelingt es in die Verkaufsatmosphäre einzutauchen. Nach dem die Carasko geortet wurde, kann sie von der Cannubis gefunden und gerettet werden.

 

Rex wird es unterdessen von Minute zu Minute unheimlicher. Er meint in dem nahen Entferno Gestalten gesehen zu haben die sich auf sie zu bewegen. Fletcher beharrt jedoch auf seiner Position und hält die "Gestalten" für Aberglaube. Doch plötzlich stürzt die Salzburg ab.

 

Dr. Brocker und sein Team ist in diesem Moment der Auffassung, Fletcher habe ihnen nun zum 2. Mal das Leben gerettet. Zumindest bis Jim die Cannubis erkennt und ein Funkspruch von dieser eingeht.

 

In der abgestürzten Salzburg 3 stellen Fletcher und Rex fest, das ihre äußere Schutzkapsel einen Riss hat aus der eine Schutzflüssigkeit austritt. Sie beginnen mit der Reparatur.

 

In der Cannubis hat Lisa einen weiteren Einfall wie man die Karasko zurück in das Falldeck bekommt.

So dreht sich die Cannubis um 180 Grad über die Längsseite und man sieht zu wie die Karasko auf der Cannubis entlang rutscht bis sie schließlich in das offene Falldeck fällt. Wieder ab Bord der Cannubis fachsimpelt man über die verweigerte Rettungsaktion durch Fletcher. Als Dr. Brimstone anmerkt, Fletcher habe etwas über einen geheimnisvollen Venusmond gesagt, fällt allen die Prophezeiung wieder ein.

 

Dann beginnt man mit der Bergung der weiterhin manövrierunfähigen Salzburg 3. Fletcher geht es gut doch Rex blutet etwas und wird sofort von Lisa verarztet. Dr. Brocker ist sauer auf Fletcher und will ihn auf dem Rückflug nicht mehr sehen. So das sich dieser zurück in seine Salzburg zieht.

 

Schluss:

Die Episode scheint vorbei. Dr. Brocker und sein Team, jetzt wieder ohne Fletcher haben sich auf der Brücke versammelt. Man zieht den Schluss, dass die Prophezeiung beinahe eingetreten ist. Keiner glaubt jedoch an das Nihilin oder an den Venusmond Neidt. Man bereitet sich auf den Rückflug vor und beginnt den Orbit der Venus zu verlassen. Da bemerkt Uli, das etwas Hinter der Venus heraufsteigt. Alle können ihren Augen kaum trauen.

Es ist der Mond Neidt.


 © T@E |  RGU 150409